Am südlichen Rand (South Rim) des Grand Canyon angekommen (Foto ganz oben
), bietet sich uns ein atemberaubendes Bild. Die Ausmaßes des Canyons sind kaum vorstellbar und wenn man dort am Rande der Schlucht steht, können die menschlichen Sinne die Dimensionen nicht begreifen.
gelegenen Fluss. Bis zu 5 Millionen Jahre soll es gedauert haben, dass der Colorado sich in dieses Bett eingegraben hat, wobei bis zu 5 Milliarden Jahre alte Gesteinsschichten frei gelegt wurden. Die Schluchten des Canyon sind mit ihren bis zu 400m tiefen, lotrechten Felswänden meist so steil, dass man den Colorado River auf Grund der Blickwinkel gar nicht sehen kann. 

Nach einer Verschnaufpause
mit einem guten halben Liter Wasser und einer Banane geht es weiter abwärts in den Canyon hinab. Der Weg führt zuerst an dem stehengebliebenen Felskopf vorbei, den Ihr oben in den Bildern seht. Von dort gehen wir eine knappe Stunde bis zum "Skeleton Point". Von hier können wir zum ersten mal das Wasser des Colorado River sehen (unten "neben" meinem Bein), das tief und weit unter uns liegt. Kaum ein Tourist wagt sich bis zum Skeleton Point, so dass wir hier ungestörte Brotzeit halten können.


Tja, und dann kommt der harte Teil: Was runte geht, muss auch wieder rauf, alte Canyon-Regel. Und das hat es in sich. Mehr Bilder und Berichte zum Grand Canyon und zum Wiederaaufstieg demnächst. Um 18:06Uhr ist Sonnenuntergang, für die besten Bilder sollte man bis dahin wieder zum Rim aufgestiegen sein. Wer ist bis 18:30 nicht schafft, hat Pech: Dann wird es stockkfinster und zudem bitter kalt mit eisigen, starken Winden, und ein Aufstig im Dunkeln ist eine riskante Sache. Ob wir's geschafft haben? Dazu demnächst mehr auf Sackis Blog.

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